Spenden

Sie wollen spenden? Das freut uns.
Mit einer Spende können Sie die Arbeit des Vereins und damit vorrangig die Restaurierung historischen Archivguts unterstützen. Das Wismarer Finanzamt hat unsere Gemeinnützigkeit anerkannt - wir dürfen Spendenquittungen ausstellen. Bis einem Betrag von 200 Euro pro Jahr akzeptiert das Finanzamt in der Regel Ihren Kontoauszug als Beleg für die Spende und deren steuerliche Absetzbarkeit. Darüber hinaus gehende Spenden quittieren wir gerne.

 

 

Kontoverbindung:

DE49 1406 1308 0004 2184 93

BIC: GENODEF1GUE

 

 

 

Natürlich können Sie uns auch ohne Geld unterstützen. Vielleicht haben Sie historisches Material mit Wismarbezug? Sprechen Sie uns an, vielleicht fehlt genau das in der Sammlung. Oder Sie spenden uns Ihre Zeit. Mit einem Vortrag zu einem historischen Wismarthema oder als Helfer im Verein. Wir sagen jetzt schon DANKE!

Verkauf

Neue - reproduzierte - Schätze retten die Alten!

 

 

Wir verkaufen reproduzierte Postkarten und Plakate zugunsten des Fördervereins und damit des Archivs. Auch die Erlöse unserer Buchreihe geht oft dank Sponsoring größtenteils an den Verein. So konnten wir seit Vereinsgründung 2013 über 700 (!!!) historische Urkunden und Plakate aus dem Stadtarchiv restaurieren oder sichern lassen. Das ist Ehrenamt mit einem Wert, der weit über "unsere" Generation hinaus geht.

Klicken Sie sich links durch die Unterkategorien. Die Postkarten kosten pro Stück einen Euro, die erste Serie mit den 14 unterschiedlichen Wismarmotiven kann man auch für 10 Euro zusammen kaufen. Die Plakate kosten 8,50 Euro pro Stück, drei Stück 25 Euro. Jeweils im Archiv und besonders zu unseren Veranstaltungen gibt es die Bücher, Plakate und Postkarten zu erwerben. Wer Postkarten, Plakate oder Buch zugeschickt bekommen möchte, kann sich gerne an uns wenden.

 

PS: Der rote Schriftzug auf den Postkarten hier im Internet schützt natürlich nur vor potentiellen digitalen Langfingern. Die gedruckten Postkarten und Plakate haben diesen Schriftzug nicht!

Recherchelinks

Links zur Onlinerecherche
Diese Liste kann selbstverständlich niemals vollständig sein.
Die Links gehen soweit möglich direkt zu einer Seite mit Suchfunktion.
Wir freuen uns natürlich über Nachfragen und Empfehlungen.
Melden Sie uns auch bitte, wenn ein Link nicht mehr funktioniert.

Archive, Bibliotheken und andere Kataloge 

Archivverbund Mecklenburg-Vorpommern www.ariadne.uni-greifswald.de
Katalog der Landesbibliothek Mecklenburg-Vorpommern www.lhwis.gbv.de
Karlsruher Verbundkatalog (KVK) www.kvk.bibliothek.kit.edu Der Superkatalog für viele große und kleine Kataloge in Deutschland und international.

Wismarer Wochenkalender digital www.wismar-kalender.de
Die Bilder seit 1996 sind fast komplett verschlagwortet.


Bilddatenbank des Bundesarchivs www.bild.bundesarchiv.de

Bundesarchiv generell www.bundesarchiv.de
Deutsche Digitale Bibliothek https://www.deutsche-digitale-bibliothek.de
Beispielsweise das Kreisarchiv Nordwestmecklenburg: Deutsche Digitale Bibliothek: Kreisarchiv NWM
Volltextbibliothek des Lexikus Verlages www.lexikus.de/bibliothek „mehr als 3.500 Publikationen in 30 Themenbereichen“
Genealogische Datenbanken
GenWiki / Verein für Computergenealogie e.V. wiki-de.genealogy.net/Wismar
Adressbücher und einige andere Sachen. Das Netzwerk bietet noch unzählige andere Datenbänke.
International Tracing Service https://digitalcollections.its-arolsen.org „Dokumentationszentrum über die nationalsozialistische Verfolgung und die befreiten Überlebenden.“
Zeitungs- und Zeitschriftenarchive

Ostsee-Zeitung – Archiv seit 1999 www.ostsee-zeitung.de Wichtig: Suche nach mehreren Begriffen immer mit „+“ dazwischen, also beispielsweise: Wismar + Fußball Sonst wird ODER-gesucht, also z. B. alles mit Wismar und alles mit Fußball in einer riesigen Liste angezeigt.
DDR-Presse www.zefys.staatsbibliothek-berlin.de/ddr-presse Neues Deutschland, Neue Zeit und Berliner Zeitung von direkt nach dem Krieg bis in die 1990er hinein.
Die Anmeldung ist wegen Urheberrecht und Datenschutz etwas kompliziert, wir helfen gerne.
ZEIT www.zeit.de/suche Seit 1946 bis heute
SPIEGEL www.spiegel.de/suche „Artikel aus dem kompletten SPIEGEL-Archiv seit 1947, bis einschließlich 2013 kostenlos“
Wismar-Zeitung www.wismar-zeitung.de Suchen geht am besten über Suchmaschinen, beispielsweise: https://www.google.de/search?q=site:www.wismar-zeitung.de+hafen

Jahrbücher des Vereins für Mecklenburgische Geschichte und Altertumskunde (Mecklenburgische Jahrbücher) 1836-1940 www.mvdok.lbmv.de
Auch viele andere Zeitungen und Zeitschriften bieten Online-Archive. Einfach suchen und ausprobieren. Oft hilft auch der ‚Trick‘ mit site: vor der URL, beispielsweise: Google-Suche: wismar site:www.faz.net
Wörterbücher und Atlanten Deutsches Wörterbuch von Jacob Grimm und Wilhelm Grimm [u. a.] woerterbuchnetz.de/DWB Weiterhin die Standardreferenz für die Geschichte des (Standard-)Hochdeutschen
Das Wörterbuchnetz bietet noch einiges mehr: www.woerterbuchnetz.de/ Leider weiterhin ohne niederdeutsche Wörterbücher
Kleiner Atlas der Siedlungsnamen Deutschlands deutschlandkarten.nationalatlas.de (Interaktive Karte über den Link rechts oben) Ein gewisser Haken: Flash ist erforderlich. Dadurch läuft es beispielsweise auf kaum einem Handy oder Tablet. Es lohnt sich aber.
Atlas zur deutschen Alltagssprache (AdA) www.atlas-alltagssprache.de/ „In vielen deutschsprachigen Gebieten, vor allem in Norddeutschland, werden die traditionellen Dialekte nur noch von älteren Sprecherinnen und Sprechern verwendet“. Mit dem Atlas soll „die aktuelle Vielfalt des Deutschen erfasst und anschaulich auf Karten dargestellt werden.“ Die häufigen Varianten auf einer Seite: www.atlas-alltagssprache.de/liste-aller-varianten/

Neues aus dem Verein

Mitgliederversammlung 2016 mit Vorstandswahl

 

Unsere dritte Mitgliederversammlung. Wir haben auch den Vorstand neu gewählt. Beisitzerin Maria Ulonska hatte ihren Posten als Beisitzerin auch aufgrund ihres Engagements im Bibliotheksverein Wismars aufgegeben, Thomas Hanke wurde als neuer Beisitzer von den Mitgliedern bestätigt. Wir danken Maria für die tolle Zeit, die wir miteinander hatten!

 

Der Verein hat aktuell 87 Mitglieder und ist mittlerweile eine bekannte Größe im Wismarer Kulturkalender. Unsere Facebookseite hat über 400 "Likes", die Webseite über 6000 Zugriffe. Der Mailverteiler informiert mehr als 100 Mitglieder und Interessierte über unsere Veranstaltungen. Und das Wichtigste: Alleine in diesem Jahr konnten wir bisher 100 Urkunden und 30 Plakate restaurieren lassen. Tendenz steigend - aber Material ist im Archiv genug vorhanden!

 

Dank an alle Unterstützer und an die Standbetreuer bei unseren Verkaufsständen! Ohne Euch und Sie wäre das nicht möglich.

Und - das muss mal ganz direkt gesagt werden - wir sind ein aktiver Verein, in dem die Arbeit schlichtweg richtig Spaß macht. Dank vielen Ehrenamtlichen, dank eines effektiv arbeitenden Vorstands und guter Ideen. Und dank des ein oder anderen Glas Weins, das gemütlich zusammen getrunken wird!

Seemannsgeschichten

Buchpremiere zu den Wismarer Hafentagen

 

Passend zu den Hafentagen hat sich der Wismarer Archivverein etwas besonderes einfallen lassen. Ein Buch voller "Seemannsgarn" - allerdings historisch korrekt - im Gegensatz zu manch einem anderen Seemannsgarn.

Pünktlich zu den Wismarer Hafentagen erscheint der fünfte Band der Schriftenreihe der „Freunde und Förderer des Archivs der Hansestadt Wismar e.V.“, kurz Archivverein. Rainer Däbritz, 71 Jahre alt und Kapitän-Leutnant a.D., hat „Wismarer Seemannsgarn von allen sieben Weltmeeren“ aufgeschrieben unter dem Titel „Dem Teufel das Ohr abgesegelt“. Nicht das erste Buch des engagierten Heimatforschers. Und sicher auch nicht das letzte, immerhin könnte er mit seiner Geschichten und Geschichten ganze Bücherregale füllen.
Erstmal sind es „nur“ elf maritime Geschichten mit manch einem Augenzwingern und oft -  nicht immer – mit dem Schauplatz in Wismar. Aber alles Geschichten, von denen die Wismarer in der Zeitung erfahren haben. Däbritz hat zu den 200, 300 Jahre alten Meldungen weiter recherchiert. Beispielsweise zur „Lady Juliana“, dem schwimmenden „Puff“ voller weiblicher Strafgefangene. 1789 sollte mit denen Australien besiedelt werden, männliche Gefangene waren längst da. „Insgesamt waren es 239 Frauen, die für diese Fregatte zur Deportation vorgesehen wurden. Die Älteste soll 68 Jahre gewesen sein, die Jüngste gerade einmal 11 Jahre alt“, so Däbritz. Heute kaum vorstellbar: eingesperrt in dunkle, heiße, feuchte und nach Erbrochenem und Exkrementen riechenden Verschlägen dauerte die Überfahrt von England nach Sydney elf Monate. Unter anderem weil man wegen Fluchtgefahr nicht normal in den Hafen unterwegs liegen konnte, um Frischwasser und Proviant zu holen, so dass jede Tonne Wasser per Ruderboot an Bord gebracht wurde. Und die „Fracht“ des Schiffes sprach sich auch ohne Internet herum – manch eine fremde Schiffsbesatzung verschaffte sich mit Bestechung ein paar illustre Momente an Bord. Das Ergebnis: in Rio ließ der Kapitän Babyausstattung kaufen.
Rainer Däbritz erzählt von den Wismarer Schiffen, als „wandelndes Lexikon“ kann er, so scheint es, zu jedem Namen, zu jeder Reederei, einiges sagen. Beispielsweise die Wismarsche Bark Titan, die vier Jahre, elf Monate und 29 Tage auf Jungfernfahrt war.
Oder der einzige Wismarer Dreimaster, die Bark „Friedrich Franz“. Die lag vor dem russischen Tangarok auf Reede, bei Sturm brach die Ankerkette, die Besatzung konnte sich retten. Aber das Schiff war verloren und nicht mehr gesehen. Spannend, als wäre er selbst mit dabei gewesen, erzählt Däbritz die Ereignisse von damals nach. Eben echtes „Seemannsgarn“ mit großem historischen Kern. Die Bark wurde übrigens Monate später als Geisterschiff wieder gefunden.

Dank eines Druckkostenzuschusses des Wismarer Unternehmens „HW Leasing“ wird fast der ganze Erlös aus dem Buchverkauf helfen, wertvolle Urkunden aus dem Stadtarchiv restaurieren zu lassen.

Das Buch kostet 10 Euro.