LangeNacht

Die "Lange Nacht der kurzen Geschichten" in den Mauern von St. Marien

 

Ein toller Ort - die wieder sichtbar gemachten Mauern von St. Marien mitten im Zentrum Wismars. Der soll für einen langen, kulturvollen Abend wieder etwas mehr ins Bewusstsein auch der Wismarer gerückt werden.

Am 19. Juni laden die Ehrenamtlichen des Vereins „Freunde und Förderer des Archivs der Hansestadt Wismar“ (kurz Archivverein) zu einer langen Lesenacht am ungewöhnlichen Ort ein. Die „Lange Nacht der kurzen Geschichten“ heißt es dann von 19 bis 24 Uhr in den Mauerresten von St. Marien. Neun Autoren und Literaturfreunde aus der Region (Detlef Schmidt, Beate M. Kunze, Petra Block, Regina Hoppe, Nils Jörn, Carola Herbst, Rainer Däbritz, Ludmila Lutz-Auras und Anne Sell) werden lesen – meist eigene Literatur, oft mit Wismarbezug, ganz oft mit historischem Hintergrund. Zur Einstimmung gibt es Musik von Thomas und Johann Putensen aus Greifswald.

Ein Lesefest für alle Wismarer und Gäste der Stadt. Gelesen werden Wismarer Geschichten und Geschichte zwischen Seefahrern, Huren, Hexen und Henkern, von mecklenburgischen Adligen, dem russischen Zaren Peter I. bis hin zur Wismarer Wendezeit.

Der Wismarer Callidus-Verlag hatte die Idee zu der langen Lesenacht, dank des Archivvereins und des Programms „Soziale Stadt“ ist sie möglich geworden. Damit soll der Ort zumindest für einen langen Kulturabend nutzbar gemacht werden.
Der Eintritt ist frei, den Wein zur Literatur bietet der Archivverein für den guten Zweck vor Ort an. Unser Tipp für die Gäste: Strickjacke und ein paar Teelichter im Marmeladenglas mitbringen für die Atmosphäre.

 

Programm (Änderungen sind immer möglich)

19:00 Uhr
Begüßung

19:10 | Livemusik
Thomas und Johann Putensen

20:30 | 1. und 2. Lesung
Detlef Schmidt und Beate Kunze

21:15 | 2. und 3. Lesung
Petra Block und Regina Hoppe

22:00 | 4. und 5. Lesung
Nils Jörn und Carola Herbst

22:45 | 6. und 7. Lesung
Rainer Däbritz und Ludmila Lutz-Auras

Kapitän Däbritz stellt sein neues Buch "Dem Teufel das Ohr abgesegelt" vor und signiert natürlich gerne ..... mehr Infos hier ....

23:30 | 8. Lesung
Anne Sell mit Nosferatu-Kurzfilmen aus der Medienwerkstatt Wismar

Seemannsgeschichten

Buchpremiere zu den Wismarer Hafentagen

 

Passend zu den Hafentagen hat sich der Wismarer Archivverein etwas besonderes einfallen lassen. Ein Buch voller "Seemannsgarn" - allerdings historisch korrekt - im Gegensatz zu manch einem anderen Seemannsgarn.

Pünktlich zu den Wismarer Hafentagen erscheint der fünfte Band der Schriftenreihe der „Freunde und Förderer des Archivs der Hansestadt Wismar e.V.“, kurz Archivverein. Rainer Däbritz, 71 Jahre alt und Kapitän-Leutnant a.D., hat „Wismarer Seemannsgarn von allen sieben Weltmeeren“ aufgeschrieben unter dem Titel „Dem Teufel das Ohr abgesegelt“. Nicht das erste Buch des engagierten Heimatforschers. Und sicher auch nicht das letzte, immerhin könnte er mit seiner Geschichten und Geschichten ganze Bücherregale füllen.
Erstmal sind es „nur“ elf maritime Geschichten mit manch einem Augenzwingern und oft -  nicht immer – mit dem Schauplatz in Wismar. Aber alles Geschichten, von denen die Wismarer in der Zeitung erfahren haben. Däbritz hat zu den 200, 300 Jahre alten Meldungen weiter recherchiert. Beispielsweise zur „Lady Juliana“, dem schwimmenden „Puff“ voller weiblicher Strafgefangene. 1789 sollte mit denen Australien besiedelt werden, männliche Gefangene waren längst da. „Insgesamt waren es 239 Frauen, die für diese Fregatte zur Deportation vorgesehen wurden. Die Älteste soll 68 Jahre gewesen sein, die Jüngste gerade einmal 11 Jahre alt“, so Däbritz. Heute kaum vorstellbar: eingesperrt in dunkle, heiße, feuchte und nach Erbrochenem und Exkrementen riechenden Verschlägen dauerte die Überfahrt von England nach Sydney elf Monate. Unter anderem weil man wegen Fluchtgefahr nicht normal in den Hafen unterwegs liegen konnte, um Frischwasser und Proviant zu holen, so dass jede Tonne Wasser per Ruderboot an Bord gebracht wurde. Und die „Fracht“ des Schiffes sprach sich auch ohne Internet herum – manch eine fremde Schiffsbesatzung verschaffte sich mit Bestechung ein paar illustre Momente an Bord. Das Ergebnis: in Rio ließ der Kapitän Babyausstattung kaufen.
Rainer Däbritz erzählt von den Wismarer Schiffen, als „wandelndes Lexikon“ kann er, so scheint es, zu jedem Namen, zu jeder Reederei, einiges sagen. Beispielsweise die Wismarsche Bark Titan, die vier Jahre, elf Monate und 29 Tage auf Jungfernfahrt war.
Oder der einzige Wismarer Dreimaster, die Bark „Friedrich Franz“. Die lag vor dem russischen Tangarok auf Reede, bei Sturm brach die Ankerkette, die Besatzung konnte sich retten. Aber das Schiff war verloren und nicht mehr gesehen. Spannend, als wäre er selbst mit dabei gewesen, erzählt Däbritz die Ereignisse von damals nach. Eben echtes „Seemannsgarn“ mit großem historischen Kern. Die Bark wurde übrigens Monate später als Geisterschiff wieder gefunden.

Dank eines Druckkostenzuschusses des Wismarer Unternehmens „HW Leasing“ wird fast der ganze Erlös aus dem Buchverkauf helfen, wertvolle Urkunden aus dem Stadtarchiv restaurieren zu lassen.

Das Buch kostet 10 Euro.

Festungsanlage Plakat

Die schwedische Wismargeschichte beim SchwedenfestWebNHSchwedenfest2016

Passend zum Schwedenfest wird auch der Wismarer Archivverein wieder seinen Stand aufbauen – am 19. und 20. August jeweils von 10 bis 18 Uhr direkt hinter dem Rathaus, auf der Höhe von C&A. Verkauft werden die Bücher zur Wismarer Geschichte aus dem Verein, aber auch Postkarten und Plakate für den guten Zweck, die Restaurierung historischer Urkunden aus dem Archiv. Dabei haben die Ehrenamtler in diesem Jahr wieder ein besonderes „Bonbon“ dabei, die Reproduktion eines Plakates von 1767. Dort ist erahnbar, wie groß die „Festung Wismars“ war – die eigentlichen

Festungsanlagen wurden 1718 durch die nordischen Alliierten geschleift.

Stadtarchivar Dr. Nils Jörn erklärt: „1767, als die Festungswerke längst abgerissen waren, kommt der schwedische Ingenieur Anders Ehrenström in die Stadt und fertigt diese Karte an, die das Ausmaß der ehemaligen Festung zeigt. Die eigentliche Fortifikationen gibt es ja nicht mehr, im Gelände aber haben sich zahlreiche und sehr erhebliche Spuren der Festung erhalten.“ Wer aufmerksam durch die Stadt geht, findet sie noch heute beispielsweise mit dem Lindengarten, dem Dahlberg und dem Turnplatz. Zurück zur historischen Karte: „Man sieht die Ausgereiftheit der schwedischen Festungsbaukunst, die Anfang des 18. Jahrhunderts führend in der Welt war. Erik Dahlberg war einer ihrer Hauptvertreter. Festungsbaumeister reisten durch ganz Europa, studierten die Anlagen, fertigten Skizzen an und gaben Bücher heraus. Ehrenström blieb ein paar Jahre in Wismar und findet sich mit seinen Karten mehrfach in den Prozessakten, wo er bei Nachbarschaftsstreit herangezogen wurde, um Grundstücke zu kartieren und Grenzen festzulegen.“

Diese historische Karte hat der Archivverein reproduziert und verkauft sie für den guten Zweck – die Restaurierung der wertvollen Originale im Stadtarchiv.

Ahnenforscher

Ahnenforschung im Stadtarchiv

 

Der Verein für Mecklenburgische Familien- und Personengeschichte (MFP) ist am 26. Juni im Stadtarchiv zu Gast und lädt interessierte zum ersten regionalen Treffen. Beide Vereine stellen sich vor und halten interessante Vorträge.

Dr. Jörn wird ein Buch über Grabplatten als Quelle vorstellen, dazu werden historische Bilder gezeigt. Der Abend steht natürlich allen Interessierten offen, gerade denjenigen, die sich für Familienforschung oder Heraldik interessieren.
 
Der Verein für Mecklenburgische Familien- und Personengeschichte (MFP), besteht seit 1997. Gegründet von damals acht Hobbygenealogen hat er inzwischen etwa 180 Mitglieder. Ziel ist die Erforschung, Pflege und Förderung der Familien- und Personengeschichte, der Heraldik und verwandter Wissenschaften in Mecklenburg.

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