Pastorenbuch

"Na, wat hest all wedder mokt?"Pastorenbuch

Beicht- und andere Geheimnisse der Pastoren an St. Nikolai

 

Ausgangspunkt für das Buch war die Portraitsammlung der Pastoren von St. Nikolai. Gezeigt werden Pastoren des ausgehenden 17. Jahrhunderts und des 18. Jahrhunderts, also der Schwedenzeit Wismars. Anhand ihren Biografien erzählt Dr. Nils Jörn Wismarer Geschichte. Wie haben die Menschen gelebt, wie geglaubt? Welche großen und kleinen Probleme hatten sie?

 

Was mag der Pastor gedacht haben, als kurz vor seiner Antrittspredigt der Turm seiner Kirche in einer Sturmesnacht seinen Arbeitsort fast vernichtet? Oder was der Pastor, der für den stadtbekannten Säufer eine – natürlich recht wohl klingende – Beurteilung schreiben sollte, um ihn den drei Kindern zuliebe wieder zu verheiraten, nachdem seine Frau mit einem schwedischen Soldaten durchgebrannt war?

Oder was die Beichtlinge beim „harthörigen“ Pastor Johannes Crudopius. Sie mussten in den 1640er Jahren ihre Sünden entsprechend laut bekennen. Auch eine Form der „Erziehung“ zum gottgefälligen christlichen Leben! „Beicht- und andere Geheimnisse“ ist so das ungewöhnliche Wismarer Schwedengeschichtsbuch überschrieben. Stimmungsvolle Schwarz-Weiß-Aufnahmen von Nicole Hollatz aus der Nikolaikirche machen das Buch „rund“.

Möglich wurde das Buch dank einer Druckkostenspende des Wismarer Maklers Bernd Lüdtke. DANKE!

 

Das Buch gibt es im lokalen Buchhandel oder direkt bei uns.

Plakat Merian

Wismarbonbon zum ersten Martinsmarkt in der Markthallemerian 1 20171016 1276628613

 

Erstmals findet am 28. und 29. Oktober in der Markthalle am Alten Hafen ein Martinsmarkt statt. Eine Mischung aus modernen und traditionellen, zum Teil auch schon vorweihnachtlichen Kundhandwerk lädt zum Besuch ein, dazu der lockende Duft von frischen Mutzen und heißem Punsch.

Auch die Ehrenamtler vom Wismarer Archivverein sind wieder mit vor Ort mit einem besonderem „Bonbon“. Sie haben eine historische Ansicht aus der Zeit um 1650 reproduziert. Ein „Stadtplan“ mit den Wismarer Kirchen und Sehenswürdigkeiten. „Zu sehen ist der erste Ausbau der Festung mit Spuren von Wallenstein auf Höhe heutiger Turnplatz, die neue Zitadelle. Außerdem gibt es neben der Stadtmauer, bei der man sehr schön Wachtürme und Wiekhäuser sehen kann, nun erste, meist noch nicht miteinander verbundene Festungswerke. Anstelle des Zeughauses steht noch der Zimmerhof, also die Herberge der Zimmerleute“, erklärt Stadtarchivar Dr. Nils Jörn. „Ansonsten ist sehr schön zu sehen, wie man die mittelalterlichen Stadttore mit barocken Festungswerken aufgewertet hat.“ Er lacht: „Mit diesem Plan lässt sich außerdem eines der großen Geheimnisse dieser Stadt auflösen: Wo ist das ganze Geld geblieben? Richtig, in der Sparbüchse, die sich nahe des Baumhauses befand. Dort lohnt es sich also zu graben - viel Spaß!“ Nein – unter der Sparbüchse versteht man ein Befestigungswerk.

Mit solchen Plakaten, Büchern und Postkarten und dem, was der Archivverein über den Verkauf einnimmt, rettet der Verein übrigens die originalen Schätze im Stadtarchiv. Über 700 (!) historische Urkunden konnten so in den vergangenen drei Jahren fachgerecht restauriert oder gesichert werden.

Aber in die Markthalle locken noch weitere Angebote: Kunsthandwerker wie Kerzenzieher oder Wollspinner mit Gestricktem, Schmuck und Mode, Naturseifen und Bürsten, kunstvolle Malerei und edel gestaltete Schokoladentäfelchen, frisches Obst, würzige Tiroler Spezialitäten und ungarische Spezialitäten werden beispielsweise angeboten.

Speziell für die kleinsten Besucher ist eine Bastelecke eingerichtet.

Der Wismarer Martinsmarkt ist am Samstag den 28. Oktober von 10.00 Uhr – 18.00 Uhr und Sonntag von 10.00 Uhr – 17.00 geöffnet.

Der Eintritt ist frei.

 

Ostermarkt 2016

Österlicher Kunsthandwerkermarkt in der Wismarer Markthalle- "neue" Hafenansicht als Plakat des ArchivvereinsDas Plakat zum Ostermarkt 2016 in der Markthalle

 

Am kommenden Wochenende – 12. und 13. März – werden in der Markthalle am Alten Hafen in Wismar wieder zahlreiche Kunsthandwerker Frühlingshaftes und Österliches zeigen und zum Verkauf anbieten. Der Markt ist mittlerweile Tradition und lockt jedes Jahr die Menschen in die Halle. „Wir haben in diesem Jahr gut 50 Kunsthandwerker dabei“, erzählt Organisator Christian Schumann aus Rostock.

Handgravierte Ostereier, mundgeblasener Osterschmuck aus Glas, dazu „Rohlinge“ vom kleinen Wachtel- bis zum riesigen Straußen-Ei für die eigene Kreativität – das Angebot in der Halle ist vielfältig. Keramiker sind zu Gast, Schmuckdesigner und Anbieter von Holzspielzeug, dazu eine Textilgestalterin mit ihrem Spinnrad und ein Gürtelmacher. Handgesiedete Seifen, selbstgezogene Kerzen oder Glaskollagen aus Antik-Glas: „alles ist hochwertige Handwerkskunst“, verspricht Schumann.

Vor den Toren der Markthalle werden Obst- und Gemüsehändler und eine Gärtnerei mit ihren farbenfrohen Angeboten locken, in der Halle locken auch die Gerüche von selbstgebackenem Kuchen und frischem Kaffee.

Das traditionelle Basteln mit Kindern bietet der Wismarer Verein „Licht am Horizont“ an. Unter fachkundiger Anleitung können sich die kleinen Besucher am Umgang mit Schere, Papier und Klebestift erproben, und den eigenen Osterschmuck auch gerne mit nach Hause nehmen.

Auch der Wismarer Archivverein ist wieder mit seinem Stand dabei und präsentiert ein neues Plakat mit einer historischen Hafenansicht. Die Ehrenamtler nehmen die Einladung in die Markthalle immer wieder gerne an und bringen Wismarliteratur und viele historische Stadtansichten als Reproduktion mit, die für den guten Zweck – den Erhalt der Originale – verkauft werden. Übrigens gehört auch der Bürgermeister Thomas Beyer in diesem Jahr zu den ehrenamtlichen Standbetreuern.Das Bild zeigt eine sehr schöne Hafenansicht zum Ende des 19. Jahrhunderts und damit den Übergang vom Segler zur Dampfschifffahrt. Für 8,50 Euro wird das Plakat käuflich zu erwerben sein, das Geld hilft, die wertvollen Originale im Stadtarchiv zu restaurieren.

 

Am Samstag hat der Ostermarkt von 10 bis 18 Uhr, am Sonntag von 11 bis 17 Uhr geöffnet. Der Eintritt ist wie immer frei.

Baukultur

Forschungsprojekte Hochschule Wismar

 

An der Hochschule Wismar wurden in den vergangenen Jahren unter der Leitung von Prof. Dr.-Ing. Frank Braun drei Forschungsprojekte zur Baugeschichte der Hansestädte Wismar und Stralsund bearbeitet.

 

Wichtige Projektvorstellungen bzw. Ergebnisse sind hier online verfügbar (externe Links):

 

Bitte beachen: Die Internetauftritte der Projekte wurden nach Projektabschluss nicht mehr aktualisiert.

Kalender 2015

Kalenderprojekt 2015 - ein kleiner Vorgeschmack

 

DAS stilvolle Weihnachtsgeschenk für Wismarfans.


Arthur Eulert hat dem Stadtarchiv viele Drucke und Zeichnungen seines Wismars hinterlassen, unter anderem auch "Rekonstruktionen" von Stadtansichten aus dem 19. Jahrhundert. Die 13 Schönsten hat Detlef Kristeleit mit modernen Mitteln nachcoloriert und entführt so in die Stadt von vor 200 Jahren.

 

13 Wismarer Firmen und Privatmenschen haben wir für das Projekt begeistern können. DANKE - Sie haben für die enormen Druckkosten gespendet und so das Projekt für uns machbar gemacht. So wird es uns als Verein auch wieder gelingen, mit dem Projekt Geld für Restaurierungsprojekte im Archiv zu erwirtschaften.

 

Helfen Sie uns auch mit - kaufen Sie den Kalender. Es gibt ihn in den Wismarer Buchläden und direkt im Archiv.